24.11.14Weihnachten kann kommen: Ein massentauglicher Adventskalender und ein “gefährlicher” DIY-Adventskranz, ohne Kranz. Bereit?

IMG_6752Ich glaub den Adventskalender werden viele von euch mögen, der ist massentauglich. Aber der Adventskranz, der wird gefährlich. Warum gefährlich, fragt ihr euch? Weil der so untraditionell ist. Er ist modern, knallig, neonfarben, ein Adventskranz ohne Kranz, dafür mit nummerierten Sternchen. Die neonpinken Kerzen stehen in kupferfarbenen Kerzenständern, daneben ein kleiner Strauß mit Tannenzweigen und Trommelstöckchen. Wenig traditionell, ich sags ja. Das mögen einige von euch, andere verbinden jahrelange Traditionen mit Adventskränzen und kommen bei so einem “Kranz” gar nicht klar. Deswegen müssen Letztere jetzt wegschauen, denn ich mag ihn sehr, meinen knalligen Adventskranz mit den  “Barbykerzen“, wie sie mein Mann getauft hat.

Beides, den Adventskalender und den nicht ganz massentauglichen Adventskranz habe ich selbstgemacht, zwei tolle DIY’s, wie ich finde, weil sie richtig dolle Spaß gemacht haben und ich nun ständig um das fertige Ergebnis rumschleiche und es immer noch mag, also bitte nicht als Eigenlob verstehen!

Für alle, die noch eine Last-Minute-Idee brauchen und gerne etwas selbermachen, kommen hier die DIY-Anleitungen.

Ein knalliger Hingucker-Adventskranz (ohne Kranz). Oder: Wie aus der IKEA MULA Ringpyramide Kerzenständer wurden.

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Material: 

  • IKEA MULA Ringpyramide
  • Sprühlack nach Wahl (z.B. kupferfarben)
  • Heißkleber bzw. Sekundenkleber
  • (neonfarbene) Kerzen, z.B. über Kalason
  • Papiersterne von Bungalow, z.B. über Minimarkt
  • Klebezahlen, z.B. über Amazon

IMG_6686Und so geht’s: 

  1. Die Ringe der Ringpyramide auf einer Unterlage gleichmäßig mit dem Sprühlack besprühen. Dabei darauf achten, dass ihr ca. in einem Abstand von 10 – 15 cm sprüht, da sonst ein ungleichmäßiges und z.T. auch “tropfiges” Ergebnis herauskommen könnte. Ich habe die Ringe dann ca. einen Tag richtig trocknen lassen.
  2. Die gewünschten Ringe dann mit Heiß – bzw. Sekundenkleber aufeinanderkleben, gut andrücken und für einige Sekunden fixieren.
  3. Nun die Kerzen vorsichtig in die Löcher der Ringscheiben drehen, den übrigen Kerzenabrieb sauber entfernen.
  4. Anschließend die Papiersterne um die Kerzen binden und mit den Klebeziffern versehen. Fertig.

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Eigentlich ganz einfach und trotzdem oho, oder?

Ein massentauglicher Adventskalender: Merry Xmas!

Material:

  • DIN A 4 Papier (z.B. Packpapier, via Amazon)
  • Masking Tape in verschiedenen Farben
  • einen Kreisstanzer, ø 3cm
  • Schreibprogramm, tolle Schrift, Druckpapier :)
  • Bäckergarn, z.B. von Garn&mehr
  • Nadel, Schere, Schneidemaschine
  • 1 Holzbrett
  • Tafellack, Kreide
  • Nägel
  • Tannenzweige

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Und so geht’s: 

  1. Das Holzbrett gleichmäßig mit Tafellack bemalen, trocknen lassen.
  2. Die Tannenzweige mit Hilfe von Nägeln auf dem trockenen Tafellackbrett anbringen.
  3. Für die kleinen Papiertütchen bitte das DIN A4 Papier in 4 gleich große Teile falten (wenn das Papier im Querformat vor dir liegt, die beiden kurzen Seiten zusammenfalten, sodass du das Papier teilst, dann nochmal längs teilen, et voilà) und mithilfe der Schneidemaschine in 4 Stücke schneiden.
  4. Für die großen Papiertütchen wird das DIN A4 Papier nur einmal gefaltet (die beiden kurzen Seiten zusammenführen und in der Mitte falten) und dann mit der Schneidemaschine in 2 Teile geschnitten.
  5. Siehe Bild AA Tütchen1
  6. Siehe Bild :)AA Tütchen2
  7. Jetzt müssen noch die Kalenderzahlen erstellt werden. Dafür einfach im Schreibprogramm die Zahlen mit einer tollen Schrift ausschreiben, auf die gewünschte Größe bringen (hängt von eurer Schrift ab, also einfach ausprobieren). Zahlen ausdrucken und mit einem Kreisstanzer (z.B. 3 cm) ausstanzen.
  8. Die  Zahlen nun auf die Tütchen kleben und Letztere an die am Brett befestigten Tannenzweige anbringen.
  9. Nun noch das Tafelbrett mit der Kreide verzieren, fertig!

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Das waren also meine beiden Adventsbasteleien. Gefallen sie dir? Was bist du denn für ein Advents- bzw. Weihnachtstyp? Eher klassisch/traditionell oder auch mal etwas moderner? Musst du bei meinem Adventskranz ohne Kranz wegschauen oder findeste die Barbykerzen vielleicht doch ganz schön?

Ich sag YEAH! und freu mich, dass die Weihnachtsdekoration damit schon so gut wie abgehakt ist. Mein Mutterschutz hat heute offiziell begonnen und ich will Weihnachten und die Vorweihnachtszeit so richtig genießen!

Wie schaffst du es denn, diese tolle Adventszeit so gut wie möglich zu genießen?

Liebe Grüße,

Kaddi

 

19.11.14Kleine Vorschau: Unser DIY-Adventskalender

Heute möchte ich euch unseren DIY-Adventskalender zeigen. Er ist aus Pack-     papier, Masking Tape und zu 100% selbstgemacht.

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Jetzt muss er nur noch befüllt und aufgegangen werden. Das fertige Ergebnis und eine kleine Bastelanleitung kommen dann in den nächsten Tagen.

Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr schon einen Adventskalender? Und habt ihr ihn schon fleißig gefüllt? Ist ja gar nicht mehr so lange hin, ich muss mich dann wohl auch mal sputen…

Liebe Grüße,

Kaddi ♥

15.11.145 Gründe, warum es einfach toll ist, schwanger zu sein. Und 5 Gründe, warum es gut ist, wenn die kleine Bauchakrobatin sich endlich mal zeigt

Bisher hab ich hier noch nicht viel von meiner Schwangerschaft erzählt, und das wird wohl auch so bleiben. Zum einen, weil das hier kein Mamablog ist bzw. wird, zum anderen weil die Schwangerschaft auch bald schon rum ist. Noch eine Woche arbeiten, dann beginnt der Mutterschutz. Wahnsinn, oder? Die Zeit fliegt nur so an mir vorbei. Die Bauchkugel wächst und wächst und ich bin richtig happy.

Warum es so toll ist, schwanger zu sein, und warum ich aber auch ganz froh bin, wenn die kleine Bauchakrobatin sich endlich zeigt, verrate ich euch jetzt.

5 Gründe, warum ich es toll finde, schwanger zu sein:

  1. Ich bin nie allein. Nie! Die kleine Bauchakrobatin in mir macht sich jeden Tag bemerkbar. Morgens, mittags, abends sind wir zusammen, quatschen, sie macht Kunststücke, ich schau verdattert auf die Kugel und frag mich, was sie darin eigentlich grad für ne Party feiert. Bin aber eigentlich nur froh, dass sie sich jeden Tag meldet und ich so weiß, dass es ihr gut geht.
  2. Der Bauchumfang wächst und das ist doch der Hit, oder? Paradox, nicht wahr? Ich pass nicht mehr in mein Lieblingsshirt, ist ja super! “Was???”, fragen die einen. “Endlich!”, antworte ich. Denn ich bin richtig froh, dass man nun endlich sieht, dass ich ein Kind krieg und nicht nur zu viel in den Ferien gegessen habe. Werbeindustrie, Schönheitsideale etc. können mir grad mal den Buckel runter rutschen!
  3. “Legales” Stöbern. Endlich hab ich einen Grund in Kinder/Babyabteilungen herumzustöbern und die winzig kleinen Kleidchen, Schühchen und Accessoires zu bestaunen, in die ich leider nicht so ganz reinpasse. Ohne Grund geht das natürlich auch, ist aber irgendwie nur halb so schön, oder? Genauso halb so schön, wie wenn man zum Brautmodenladen geht und nur mal gucken will. Aber nur nicht falsch verstehen: Ich find das nicht komisch, wenn jemand sowas macht, denn ich hab auch schon Hochzeitskleider anprobiert, obwohl ein Antrag weit und breit nicht in Sicht war. Die Aktion selber war lustig, das Gefühl dabei ist aber schöner mit dem passenden Anlass. :)
  4. Ich hör mehr auf mich und meine Bedürfnisse. Wenn was nicht passt, passts nicht und wird auch nicht passend gemacht. Schluss, aus, basta! Ich konzentrier mich aufs Wesentliche und werfe viel unnötigen Ballast über Bord. Gerade am Anfang der Schwangerschaft, als ich eigentlich nur murmeltierartig vor mich hinvegetiert habe, habe ich gelernt öfter mal “Nein” zu sagen und das tut soso gut, ne?
  5. Gentlemen and Gentlewomen – everywhere! Schwanger zu sein, hat so seine Vorteile: Du bekommst alles getragen, sitzt bei Fahrgemeinschaften immer vorne, musst dich also nicht auf die enge Hinterbank quetschen, auf der du sonst Platzangst bekommst. In Bus, Bahn, Zug bekommst du eigentlich immer einen Platz angeboten und täglich wird mehrmals gefragt, wie es dir so geht. Seitdem ich schwanger bin macht mein Mann (noch) mehr im Haushalt als sonst und ich darf soll sitzenbleiben. Herrlich, oder?

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5 Gründe, warum ich auch ganz froh bin, wenn meine Bauchakrobatin sich endlich mal sehen lässt:

  1. Ich bin neugierig. Furchtbar neugierig. Wie ist die wohl so? Ist die draußen genauso ne Partymaus wie drinnen? Wem sieht sie ähnlich? Wie wird das so zu dritt? Wie wird die Geburt/ das Elternsein so?  Stimmt der Spruch gegen den ich mich so wehre wirklich? (Genieß die Zeit jetzt nochmal, ist das Kind erst da, wirste dazu keine Zeit/Lust/Muße mehr haben.) Fragen über Fragen…
  2. Ich will wieder auf dem Rücken schlafen. Das geht leider schon ein paar Wochen nicht mehr wirklich, aber ich hab mal wieder so richtig Lust drauf! Danach werde ich mir wahrscheinlich eher wünschen, überhaupt zu schlafen, denn wie ich in einem meiner Lieblingsbücher mit einem Augenzwinkern gelernt hab: Schlafen ist der neue Sex. Weißte bescheid, ne?
  3. Ich bin gespannt auf die neue Dimension der Ratschläge, die da (ganz sicher!!!) kommen werden. Die erste Dimension war auch schon nicht schlecht, ehrlich. Manche zum wirklich drüber Nachdenken, andere zum Lachen, manche zum Weinen bzw. Weglaufen, aber eins waren sie auf jeden Fall immer: Unterhaltsam. Man betrachte mal die unterschiedlichen “Ratschlaggeber”: Mitschwangere, die sich durch 1000 Schwangerschaftsbücher gewühlt haben und dir jeden Tipp auswendig aufsagen können und zusammen mit den jungen Müttern immer fragen, ob du das und das schon gemacht hast, denn das ist ja der absolute Hit. Dabei setzen sie sich zum Teil gehörig unter Druck bzw. bringen dich zum Zweifeln, ob du XYZ vielleicht wirklich schon hättest machen sollen. Meine Reaktion: Ohren auf Durchzug und mein eigenes Ding machen! Ist aber manchmal leichter gesagt als getan, verflixt! Tolle Ratschlaggeber sind auch Leute, die noch keine Kinder haben, aber so tun, als ob sie schon 10 zur Welt gebracht haben. Darüber hab ich nur Schmunzeln können. (Beste Tipps überhaupt: Du Katharina, bitte reib deinen Bauch immer gut ein, das gibt sonst Schwangerschaftstreifen. Iss das noch, du ist ja jetzt für zwei.  Ja ne, ist klar!) Die besten Tipps hab ich im Nachhinein von “älteren” Mamis/Papis bekommen. Da hab ich bis jetzt nur liebe Menschen kennengelernt, die mir nach zwei, drei, vier, fünf Kindern nüchtern und ehrlich gesagt haben, was bei ihnen Sache war, was sie für übertrieben halten und wo ich mich entspannen sollte. Diese Tipps und Sichtweisen decken sich oft (bei mir zumindest) mit denen von meiner Hebamme bzw. meinem Frauenarzt und holen mich regelmäßig auf den Boden zurück! :)
  4. Ich kann mein imaginäres “Please, don’t touch my belly”-Tshirt endlich aussortieren! Wahrscheinlich wird es aber bald durch ein Please, don’t touch my babygirl!-Tshirt ersetzt werden. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Es gibt sie, die Bauchtatscher! Und es sind nicht wenige! Manche kannte ich, manche kannte ich nicht, aber den meisten hätte ich am liebsten eins auf die Finger gegeben, wenn sie schnell, ja gar flux und ganz selbstverständlich übergriffig wurden und meinen Bauch angefasst haben. Ich, alias das Zootier, war zuerst geschockt und gelähmt und dann bald schon sehr direkt. Geht gar nicht, liebe Bauchtatscher: G-A-R  N-I-C-H-T!
  5. Ich hab die Hoffnung auf den Spruch “Na, wie gehts EUCH so?” eine befriedigendere Lösung bieten zu können. Im Moment fällt Letztere immer recht mager und einseitig aus und auch, wenn ich mir nicht allzu große Hoffnungen mache, den Spruch in den nächsten 2 Jahren vollkommen beantworten zu können, bin ich doch froh, wenigstens ansatzweise was Schlaueres darauf sagen zu können.

Das waren sie also meine Gründe und kleinen Geschichten aus dem Leben einer Schwangeren. Vielleicht kennt die eine oder der andere Gründe wie diese oder weiß, was ich damit meine oder vielleicht hast du noch andere Gründe, die du mir verraten willst?

Was fandst du richtig klasse am schwanger sein und was zum Abgewöhnen? Schreib ruhig einen Kommentar, ich freu mich sehr darüber.

Liebste Wochenendgrüße von

Kaddi

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27.10.14Mit REWE Regional zu Besuch in der Kelterei Heil, oder: Apfelsaft selbst gemacht!

Die Leute, die mich besser kennen wissen, dass ich Äpfel liebe. Als Kind soll ich so viele Äpfel gegessen haben, dass der Spruch “An apple a day, keeps the doctor away.” wohl in “2 or 3 apples…” ungeschrieben werden müsste. Irgendwann bekam ich den Beiname “das kleine Apfelfresserchen”, weil meine Mutter nicht so schnell Äpfel nachkaufen konnte, wie sie weg waren.

So war es also keine Frage, dass ich mich riesig gefreut und gleich zugesagt habe, als ich eine Einladung von REWE Regional* zum “Bloggerevent Apfelsaft selbst gemacht” im meinem Emailfach hatte. Die Veranstaltung sollte in der Kelterei Heil*, im hessischen Laubuseschbach, stattfinden. Ich, alias “das kleine Apfelfresserchen”, habe aber nicht nur zugesagt, weil mir Äpfel so schmecken, sondern auch, weil ich es toll fand, mehr über die Apfelsaftproduktion zu erfahren und sogar Apfelsaft selbst keltern zu dürfen.

Aber was ist uns eigentlich wichtig bei ApfelsaftDie Farbe? Das Etikett? Naturtrüb vs. klar? Direktsaft vs. Konzentrat? Die Herkunft?

Freunde, Bekannte, Verwandte wurden von mir auf allen Kanälen mit dieser Frage beschäftigt und haben bereitwillig geantwortet. Herauskam, dass vor allem naturtrüber Direktsaft aus der Region beliebt ist. Hat man nun aber Aufklärungsshows, Artikel, Polittalkshows der letzten Wochen ein wenig verfolgt, war deren Tenor klar: Eigentlich wissen wir doch kaum noch, wo unsere Produkte wirklich herkommen, bzw. wo diese verarbeitet, veredelt und abgepackt werden. Da wird ein “echt italienisches” Olivenöl zwar in Italien hergestellt, die Oliven sind aber vor allem aus Spanien, Griechenland und einige wenige auch aus Italien. Solche Berichte (die sich leider häufen) verunsichern mich und lassen mich mein Konsumverhalten stark überdenken. Gerade aus dieser Perspektive fand ich es interessant herauszufinden, was sich hinter der Marke REWE Regional eigentlich verbirgt!

In Laubuseschbach angekommen, wurden Elena, Ines, Tobias und ich von Martin Heil (Kelterei Heil) und Christian Eckstein (Produktmanager von REWE Regional) in Empfang genommen und anschließend durch die Familienkelterei geführt.

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Der Familienbetrieb Heil, der z.B. den naturtrüben Apfel-Direktsaft für REWE Regional herstellt, bezieht die Äpfel für Apfelsaft, Äppelwoi (Apfelwein), Cidre & Co. von hessischen Privatleuten im Umkreis von ca. 50 km. Seit gut 25 Jahren haben die Heils ca. 40.000 Apfelbäume an Privatpersonen abgegeben, die ihnen ihre jährliche Ernte in die alte Kelterei bringen. Damit der Ertrag gut ist, bietet die Kelterei regelmäßig Schnitt – und Pflegekurse für die Apfelbaumbesitzer an. Toller Nebeneffekt: Diese Äpfel sind meist ungespritzt!

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Sie werden Auto – bzw. Anhängerweise in die alte Kelterei gebracht, die speziell für die Verarbeitung der Äpfel zuständig ist. Hier können ca. 17 Tonnen Äpfel pro Stunde verarbeitet werden. Wahnsinn, oder?

Flaschi kontrolliert die Glasflaschen auf Fehler

“Flaschi” kontrolliert die Glasflaschen auf Fehler. Den Name hat die Prüfmaschine übrigens von einem Grundschüler bekommen, der sich als Namenspate engagieren durfte.

In der neuen Kelterei wird der gewonnene Apfelsaft dann auf 75 °C erhitzt, heiß in Flaschen abgefüllt und schließlich im Rückkühlungstunnel wieder abgekühlt. Hier findet auch die Etikettierung und Verpackung der Flaschen statt (lustiges Detail: Sogar der Leim für die Etiketten ist bei Heils vegan). Im Lager, das mir aufgrund seiner Ausmaße das ein oder andere “Ohhhh…Wow” entlockte, tummeln sich ca. 700.000 – 1.000.000 Glasflaschen, die auf ihren Einsatz bzw. auf ihre Abholung warten.

Das Lager der Kelterei Heil

Das Lager der Kelterei Heil

Im Anschluss an die Führung gabs dann ein kleines Highlight: Wir durften mit einer alten Apfelpresse selbst Apfelsaft machen:

Die Äpfel wurden in den trichterförmigen Aufsatz gegeben und dort zermalmt bzw. zerhackt.

Martin Heil macht's vor: So bekommt man Apfelsaft in weniger als 5 Minuten!

Martin Heil macht’s vor: So bekommt man Apfelsaft in weniger als 5 Minuten!

Die zerhackten Apfelschnitze wurden in einem Tuch aufgefangen.

Das Tuch wurde dann gut zusammengefaltet und mit Holzstücken abgedeckt.

Und nun wurde gepresst:

Nach ein paar Minuten und ein wenig Schweiß lief er dann aus der Presse: Der selbst gemachte Apfelsaft. 

Sehr, sehr lecker! 

 Zum Abschluss des Nachmittags wurde es dann bei hessischem Handkäse und Wurst richtig gemütlich. Zeit für weitere Fragen und einen gelassenen Austausch über die Apfelsaftherstellung und das Bloggen.

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Handkäs’ mit Musik :)

Jeder Teilnehmer durfte dann noch zwei Flaschen selbstgepressten Apfelsaft mit den REWE-Etiketten verzieren und mit nach Hause nehmen.

Zu Hause wurde der Saft dann gleich verkostet. Dazu gabs Apfelmuffins nach einem Rezept der Hummingbird Bakery mit leckeren Cake-Toppern aus Apfelschnitzen, Schoki und bunten Streuseln. Lecker!

Der selbst gemachte Saft ist übrigens nicht erhitzt wurden und auch deshalb ein wenig dunkler.

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Was für ein toller Nachmittag! Meine Fragen wurden alle beantwortet und ich gehe mit einem guten Gefühl nach Hause. Regional heißt beim Apfelsaft der Kelterei Heil für REWE Regional also wirklich REGIONAL, das war mir ehrlich gesagt am wichtigsten!

Was ist euch denn bei Apfelsaft wichtig? Wie trinkt ihr ihn gerne und habt ihr auch schon mal welchen selbst hergestellt? Ein toller Geschmack, oder?

Zum Abschluss möchte ich noch DANKE sagen:

Vielen Dank an REWE Regional*, vor allem an Christian und Julia, für die tolle Einladung zu diesem einmaligen Event. Und einen ebenso großen Dank an die Kelterei Heil*, vor allem an Martin Heil und Ute Schäfer, für die Führung, die leckere, herzliche Verpflegung und die Beantwortung all unserer Fragen.

Ich hoffe, dass ich euch mit meiner Apfelfreude anstecken konnte und euch einen kleinen Einblick in die Apfelsaftherstellung geben konnte.

Habt einen tollen Tag,

Kaddi

* Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit REWE Regional und der Kelterei Heil. 

22.10.14Hä, was isn da los? Spinnt sie jetzt? Die quasselt von Magie und Konfettimomenten. Was solln das?

Konfetti

Mit diesem Bild und meinem neuen Lieblings-Motivationsspruch husch ich nur kurz vorbei, um euch einen tollen Mittwoch zu wünschen. “Magic is something that you make!”. Wie wahr, oder? Denn nur wir selber sind unser Glückes Schmied, nur wir können dafür sorgen, dass wir den Konfettimoment erleben. Konfettimoment? Hä, spinnt sie jetzt? continue reading