Kreativer Kopf: Roxanne aus Antwerpen leitet das B&B Rosier 10. Im Interview verrät sie ihr Einrichtungsgeheimnis, die schlimmsten Fehler beim Einrichten und warum Antwerpen unbedingt eine Reise wert ist!

Im August war es hier sehr ruhig auf dem Blog und ich glaube das war auch gut so. Wir haben den Sommer, die Ferien genossen und wir waren im Urlaub in Holland und Belgien. Mitgenommen habe ich jede Menge Inspirationen, Ideen und ein tolles Interview für meine „Kreative Köpfe“-Interviewreihe.
Entstanden ist Letzteres ziemlich spontan. Wir waren in einem wirklich tollen Bed & Breakfast untergebracht, dem B&B Rosier10, mitten im Herzen Antwerpens.
Geführt wird das B&B, das nur 4 Zimmer hat, von Roxanne Stevens, 29, Innenarchitektin und Einrichtungssuperhirn, nein Einrichtungssuperhero. Sie hat ein tolles Gespür für einen gemütlichen, stylischen Stil, der nebenbei Jung und Alt gefällt. Bei ihr haben wir uns ein bisschen wie zu Hause gefühlt, haben gut gegessen, uns gut unterhalten und tolle Tipps für Antwerpen bekommen. 

Photography Karl Bruninx

Photography Karl Bruninx

Aber jetzt mehr von dem sympathischen Einrichtungssuperhirn/hero und anschließend noch ein paar Fotos unseres Zimmers und der tollen Inneneinrichtung.

Liebe Grüße,
Kaddi  

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5 Dinge, die du in Stuttgart (am Wochenende) unbedingt machen musst!

Es war mal wieder Zeit, Zeit für einen Kurztrip nach Stuttgart. Ein Wochenende nur meine Herzensstadt, meine Familie, meine Freunde und ich, das ist grad genau mein Ding, macht mir unfassbar gute Laune.
Was an diesem Wochenende eine absolutes Stuttgart-MUSS ist, verrate ich euch jetzt:

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1. Ein Gang über den samstäglichen Wochenmarkt
Für mich gibt es nichts Tolleres und Inspirierenderes als ein Gang über den Wochenmarkt. Die Gerüche, die Farben, die Geschmäcker lassen bei mir das Kopfkino rotieren: “ Was kann ich denn heute kochen? Wie wärs mit dem Knalleressen von neulich? Ach nee… Sind das da Pfifferlinge? Alles auf neu, die müssen mit!“
Neben jeder Menge toller Früchte, kamen übrigens wirklich Pfifferlinge mit, mit denen ich dann diesen leckeren Pfifferlings-Salat gemacht habe.

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2. Feilschen und Staunen auf dem Flohmarkt am Karlsplatz
Flohmärkte sind für mich besondere Orte, weil hier das Leben und die Geschichte so greifbar sind. Ich liebe sie, weil ich die Atmosphäre eine ganz besondere ist: Die Flohmarktgänger sind Schatzsucher, die umherwuseln, um Besonderheiten zu finden. Ich liebe dieses Wuseln, das Feilschen, das Schauen und das Sich Verlieren auf dem Karlsplatz mit seinen vielen schönen Ständen. Dieser Flohmarkt gefällt mir besonders gut, weil er einigermaßen groß und doch irgendwie übersichtlich ist. Dort wurde ich schön öfter fündig und habe schon so, so nette Gespräche mit den lieben Verkäufern geführt. Herrlich! 
Am Samstag war ich auch Schatzsucher und wurde mal wieder fündig:  Eine große Emailleschüssel hab ich beim Stöbern sofort mitgenommen. Anschließend gabs eine Currywurst und dann gings weiter zu meinem Lieblingsblumenladen.

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3. Ein Besuch bei Blumen Fischer
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Blumen Fischer
ist mein Lieblingsblumenladen in Stuttgart. Da gibts auch gar nicht viel zu sagen, er ist ein absolutes MUSS auf jeder meiner Stuttgarttouren. Die Qualität ist top, die Blumenauswahl gut, das Personal nett und das Drumherum stimmt auch. Hier findet man außerdem jede Menge schöner Karten, Vasen, Dekoobjekte von bekannten Firmen wie Bloomingville, House Doctor und co.
Besonders schön fand ich dieses mal die Postkarten im Polaroidformat, da mussten ein paar gute Laune-Motive gleich mit!

4. Sich bei Feinkost Böhm fühlen wie Gott in Frankreich
Bei Feinkost Böhm fühl ich mich immer wie ein kleines Mädchen vor einer nicht enden wollenden Reihe prallgefüllter Bonbongläser, also fast wie im Schlaraffenland. Hier gibt es so viele Leckereien aus der ganzen Welt zu bestaunen und zu kaufen, dass einem fast schwindelig werden kann und man gar nicht weiß, was man zuerst kaufen würde.
Auch wenn ich sonst nicht unbedingt ein Gänger von Schickimicki-Läden bin, muss ich immer irgendwann in dieses Laden, sei es, um mir meine bretonischen Kekse zu gönnen oder mir die leckersten Macarons der Stadt zu kaufen.
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5. Eisschlemmen bei Old Bridge
Old Bridge
ist DIE Stuttgarter Eisdieleninstitution und nebenbei noch zu einer der 40 besten Eisdielen Deutschlands gekürt worden. Hier schmeckt das Eis einfach am besten und vor allem auch wirklich nach den Zutaten die drin sind. Das hat seinen Preis (1,80€/Kugel), das ist mir klar, aber für mich gilt: Lieber einige Male ein Knallereis, das super schmeckt, als viele, billigere mittelmäßige Eis, oder?IMG_2862
Mit dem leckeren Eis wird dann über den Schlossplatz flaniert, sich auf eine Bank oder in den Park auf eine Decke gesetzt und dann schauen wir dem Treiben der Stuttgarter zu.
Was machst du denn besonders gerne in deiner Lieblingsstadt oder vielleicht sogar in meiner Lieblingsstadt, verrätst du es mir?

Ich hab noch weitere Lieblingsplätze in Stuttgart, aber die verrate ich ein anderes Mal!

Liebe Grüße von
Kaddi

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Ich träum hier grad rum: Von meinem diesjährigen Geburtstagsbarbecue. Rustikal, aber edel solls sein. Geht nicht? Stimmt nicht!

Geburtstagstechnisch bin ich ein echter Glückspilz, denn Mitte August Geburtstag zu haben hat so einiges für sich: Das Wetter ist gut, als Kind hatte ich meist in den Ferien Geburtstag, was bedeutete, dass meine Eltern, ihres Zeichens beide Lehrer, Zeit hatten für ein schönes Geburtstagsfest. Wir konnten ausschlafen, feiern, wegfahren, zu allem war Zeit. –  Richtig herrlich! Ich erinnere mich eigentlich immer an Geburtstage, an den wir draußen waren, an Spiele im Garten, an Ausflüge, an eine Reise in die Dominikanische Republik, wo ich meinen 13. Geburtstag feiern durfte und ich erinnere mich an Grillfeste.

Vor einigen Wochen bekam ich eine Email von Radbag – dem Onlineshop für außergewöhnliche Geschenkideen* mit der Anfrage, ob ich nicht einen Artikel zum Thema Geburtstagsbarbecue für ihr Mitte August erscheinendes E-Magazin schreiben will. Da war ich natürlich sofort an Bord, und zwar genau deshalb, weil diese Anfrage die ganzen schönen Erinnerung meiner ersten 30 Geburtstage wieder aufleben und mich von einem tollen Geburtstagsbarbecue träumen ließ. Ich durchstöberte Pinterest, erstellte diverse Boards, schaut mal hier oder hier und hatte die verrücktesten Ideen in meinem Kopf.
Irgendwann wurde klar: Mein Traum-Geburtstagsbarbecue ist rustikal, aber doch schlicht und edel und vor allem dürfen hier NATÜRLICH ein paar DIY’s nicht fehlen, ist klar, ne?
Habt ihr Lust zu sehen, was ich mir zusammengeträumt hab? Dann los jetzt:

Die Tischdeko: Rustikal trifft elegant. Geht nicht? Stimmt nicht!
Gefeiert wird mit den liebsten Freunden und Familienmitgliedern auf einer schönen, offenen Terrasse im Garten. Wir feiern rustikal, aber edel auf langen Bierzeltgarnituren mit weißen Tischdecken. Die Tische sind fein eingedeckt, auf ihnen stehen sommerliche Blümchen in Glasvasen bzw. weißen, geometrischen Porzellanvasen.

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Die Blumendeko mache ich selbst. Dafür kaufe ich lose Blumen beim Floristen, die ich einfach in die unterschiedlich hohen Vasen stecke. Unterschiedliche Höhen wirken spannender und bringen Schwung und Leben in die Dekoration. Wichtig sind mir sommerliche Blumen, die den edlen, aber auch rustikalen Charakter unterstreichen, wie z.B. Kamille, Ären, Freilandrosen, Beeren. barbecue5_Fotor_Collage
Neben den Blumen hätte ich auch gerne noch Sukkulenten. Zum rustikalen Stil passt es, wenn ich diese in Butterbrottüten hülle und mit einem Packgarn umbinde. Dazu kommt ein kleiner Willkommensgruß auf Mini-Tortenspitzen für meine Gäste.

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Damit meine Gäste wissen, was es so zu essen gibt, mache ich eine Buffetankündigung aus Kraftpapiertüten, die ich selbst bedrucke.

So geht’s: 

  1. Am PC, z.B mithilfe von Photoshop etc, einen Buffet – oder Menuplan erstellen. Dabei solltet ihr bereits bei der Auswahl der Dokumentgröße überlegen, welche Größe ihr für eure Tüten braucht. Ich habe ein DIN A6 Dokument erstellt.
  2. Nachdem ihr das Dokument erstellt habt, geht es ans Ausdrucken. Dafür bitte eure Kraftpapiertüten einlegen und mithilfe der Schiebeelemente im Papierfach fixieren. Ich persönlich würde die Tüten einseitig bedrucken und zwar nur auf der glatten Seite. Auf der Rückseite, auf der die Papierenden zusammengeklebt wurden, können sonst Schlieren entlang der Kante entstehen.
  3. Wählt nun bei euren Druckoptionen die passende Größe aus, z.B. A6, und startet einen Probedruck.  Alles gut? Dann kann die Druckerei ja losgehen.
  4. Damit die Büffettüten noch einen Zweck erfüllen und nicht wegfliegen, würde ich ein Glas in jede Tüte stellen und ein paar Grissini hineinstellen, damit eure Gäste was zu Knabbern haben. Eine andere Idee wäre es, kleine Kräutertöpfchen in die Tüte zu stellen, sodass man Salate oder Grillgut aufgeben kann, wenn man will.
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Das Grillbuffet

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Neben den üblichen Verdächtigen, Steaks und Wurst vom Schwein, soll es Lammbratwürste (Merguez), Rindersteaks und Pfefferlachs geben. Dazu ein Salat – und Beilagenbuffet. Lecker! Juhu, jetzt krieg ich Hunger und der Kühlschrank ist leer = Mist :)

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Ganz besonders lecker sind die beiden Spießvariationen: Antipasti-Spieße und Melonen-Feta-Spieße.

Antipasti-Spieße (25 Stück)
25 Holzspieße, 25 Tortellini, 25 kleine Cherrytomaten, 25 Mini-Mozzarella-Bällchen, 25 dünne Scheiben italienische Salami, 2-3 EL Pesto rosso, ein paar Blätter Basilikum zur Dekoration

1. Die Tortellini nach Packungsanweisung kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und
vorsichtig im Pesto rosso schwenken.

2. Anschließend die Tortellini auf einen Holzspieß geben, italienische Salami, Mozzarella
und kleine Tomaten der Reihe nach aufspießen.

3. Die Spieße auf einer Platte anrichten und mit Basilikum dekorieren.

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So könnt ich es aushalten, mein Geburtstagsbarbecue. Und was sagst du? Gefällt es dir? Würdest du vorbeikommen? Was würdest du mitbringen? Und wie willst du eigentlich deinen nächsten Geburtstag so feiern? Komm, lass uns noch ein bisschen davon träumen…

Herzliche Grüße,
deine Kaddi

* Anzeige: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Radbag – dem Onlineshop für außergewöhnliche Geschenkideen*Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und den tollen Anlass, der mir so einige Kindheitserinnerung beschert hat!

** Anzeige: Ein großer Dank geht auch an Meincupcake.de. Danke für die Bereitstellung eurer tollen Produkte und DANKE auch für die gute, entspannte Zusammenarbeit!

Kreativer Kopf: Andrei von Zoomyrentals. Plus: Mein persönlicher Testbericht über den Kamera – und Objektivverleih

Da bin ich wieder! Einige Zeit war es jetzt ziemlich ruhig auf dem Blog, aber jetzt bin ich wieder da und habe ein tolles Interview mit Andrei Belitski mitgebracht. Andrei ist nicht nur ein kreativer Kopf, nein, er ist auch Geschäftsführer von Zoomyrentals*, dem Kamera – und Objektivverleih im Internet. Im Anschluss an das Interview, erzähle ich euch übrigens meine Eindrücke von Zoomyrentals und zeige euch ein paar Fotos mit dem ausgeliehenen Fisheye-Objektiv.
Viel Spaß beim Lesen, Gucken, Lachen wünscht
Kaddi ♥

Lieber Andrei, wie schön, dass du mir bei meiner Interviewreihe „Kreative Köpfe“ Rede und Antwort stehst und nochmals vielen Dank, dass ich Zoomyrentals testen durfte!

Liebe Katharina, vielen Dank für die Möglichkeit über Zoomyrentals zu berichten. Gerne gehe ich auf deine Fragen ein!
Sailing

Aber jetzt mal Schritt für Schritt: Du bist Geschäftsführer bei Zoomyrentals, dem Kamera – und Objektivverleih im Internet. Kannst du meinen Lesern kurz erklären, was du dort so machst?

Also am Anfang war das wirklich mehr oder weniger all umfassend. Angefangen von Programmierung, Buchhaltung, über Aushandlung der Verträge mit verschiedenen Geschäftspartnern, Ausarbeitung der Firmenstrategie, Marketing, bis hin zum Einpacken und testen der Fotoausrüstung. Mittlerweile habe ich natürlich viel Unterstützung von dem wachsenden Zoomyrentals Team.

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Hatte heute Morgen ein Zwiegespräch mit einem Aha-Erlebnis über Fehler beim Eltern-Sein und darüber, dass man manchmal zu hart zu sich ist. Wollt ihr mal Mäuschen spielen?

Manchmal braucht man einfach ein Aha-Erlebnis, das einen aufweckt und aufmuntert, das einem sagt: Hey, du machst das richtig, du bist gut so, wie du bist! Ich hatte heute Morgen so einen Kandidaten bei mir zu Besuch, wir haben ein bisschen geschnackt. Über das Eltern-Sein, über Fehler und darüber, dass man manchmal zu hart zu sich ist. Wollt ihr bei unserem Gespräch mal Mäuschen spielen? 

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