1. Durch das Magazin „Päng!“ zu blättern, weil es so herrlich anders und erfrischend ist. Päng! ist eigentlich das Überbleibsel einer Bachelorarbeit, die dazu geführt hat, dass das Magazin jetzt von einem kleinem Team im Selbstverlag vertrieben wird. Die Macher von Päng! stellen sich bei jeder Ausgabe die Frage: „Was willst du jetzt in diesem Moment am liebsten machen?“. Raus kommen tolle Geschichten von interessanten Menschen, eindrucksvolle Portraits und imposante Bilder.
Besonders bewegt hat mich die Geschichte von ehemaligen Prostituierten in Brasilien, die mit ihrem eigenen Modelabel den Straßenstrich auf den brasilianischen Catwalk holen und sich so (endlich) als Teil der Gesellschaft fühlen. (Erschienen in Päng!5)
Besonders schön: Die Fotos vom Almabtrieb von ca. 2000 Schafen in Südtirol! (Erschienen in Päng!3)
Besonders inspirierend: Die Eingangsworte zu jedem Heft! Echt gelungen, liebe Pängs! Ich finds einfach toll, wie ihr in ein paar Zeilen so viel Wahres und zum Nachdenken Anregendes schreibt, das das ganze Heft begleitet. Geliebt habe ich zum Beispiel die Entrée in Heft 5: Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? , weil es genau mein Lebensgefühl trifft. Vor allem der Spruch von der Oma eurer Freundin: „In 100 Jahren ist alles egal.“ Stimmt! Ich geh dann mal was zum ersten Mal machen!
Und Lust bekommen auf Päng! ? Schaut euch doch mal das Video hier unten an. Dort seht ihr noch mehr zur Idee des Heftes, aber auch zu den Schwierigkeiten des Selbstverlags etc. Vielleicht gefällt euch Päng! ja ebenso wie mir?
2. Meine neue Herbstliebe ♥. Das heißt: Den Herbst grad ein wenig lieber zu mögen, als ich das bisher so getan hab. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen und deshalb dacht ich: Wenn ich schon kein großer Herbstfan bin, dann versuch ich mich jetzt mal kulinarisch auszutricksen. Und das hat geklappt. Meine momentanen Lieblingsrezepte:
Lachs-Brombeer-Flammkuchen mit Rucola
Kokos-Brombeer-Scones und Ziegenkäse-Feigen-Brote mit Rosmarin. Die Rezepte findet ihr hier bei Anna im Backwahn, für dich in letzte Woche gastgebloggt habe
3. Endlich richtig entspannen können: Saunieren am Fluss oder wie die Bad Emser Therme es endlich geschafft hat, mich so richtig „fertig“ zu machen. Schon als kleines Kind wurde mir gesagt, dass ich mir immer viel zu viele Gedanken mache. Was klein begann, ist heute immer noch so. Ganz oft bin ich richtig froh darüber, weil ich so an Vieles und Viele denke und auf diese Weise schon so einiges Unheil abhalten konnte. Aber manchmal reicht es auch. Da gehört der Kopf aus und die Gedanken beiseite geschoben. Doch das ist oft leichter gesagt als getan, ne? Patentrezepte von Familienmitgliedern, Freundinnen oder *oho* Frauenzeitschriften wirken dagegen nur bedingt. Selbst beim fluffigen Schaumbad oder beim Yoga kreuzen manchmal saublöde Alltagsgedanken auf. „Hey ihr, ich will grad abschalten, könnt ihr euch bitte mal vom Acker machen?!“, hilft da nicht immer.
Umso erleichterter bin ich, dass ich jetzt scheinbar eine Art gefunden habe, bei der die Gedanken sich fernhalten. Ist ihnen nämlich zu heiß dort aufzukreuzen: Sauna ist nicht so ihrs. Meins dafür umso mehr. Es stärkt mich, ich konzentriere mich auf mich und mein Körpergefühl, schließe die Augen oder sehe dem Sand in der Sanduhr zu, wie er langsam, aber sicher nach unten fällt. Nach ner kalten Dusche setz ich mich gerne in den Außenbereich (im Bad Emser Saunapark mit Wow-Effekt, weil direkt am Fluss) und schließ die Augen.
Toller Nebeneffekt: Die Haut sieht nach der Sauna richtig dufte und jung aus. Für die Geburt solls auch noch gut sein, weil man den Körper stärkt und angeblich härter im Nehmen ist. Logge ich ein. Was für ein verdammtes Tausendsassa, das Saunieren. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Wie entspannst du denn, verrätstes mir?
Und überhaupt: Was tut dir gerade so richtig gut?
Liebe Grüße und eine tolle Woche,
Kaddi