Italienische Deko ganz easy, à la Kaddi

Steff’s Kollegin hatte Geburtstag und wir haben ihr ein Drei-Gänge-Menü geschenkt. Schnell war klar, dass wir der lieben Sonja und ihrem Liebsten ein italienisches Geburtstagsmenü zaubern wollen und so machten wir es dann auch. Zur Begrüßung gab es einen Huuuuugo, als Vorspeise, ganz klassisch, Bruschetta, der Hauptgang war ein Hähnchen-Saltimbocca mit bunten Bandnudeln und einer Weißweinsoße und last but not least gab’s Affogato al caffè (eine Vanilleeiskugel im Espressobad).

Das hörte sich alles easy peasy an und war auch gut vorzubereiten. Fehlte noch die Deko… Hmmm, was also tun. Ich bin ja gerade nicht in Stuttgart, wo ich genau weiß, wo ich alles bekomme, sondern in Steff’s neuer Heimat Bad Marienberg. Aber gut, das sollte trotzdem zu bewältigen sein 😉

Ich muss mal wieder zugeben, dass nichts so richtig geplant war, wie eigentlich immer. Ich hatte, wie auch eigentlich immer, kein festes Bild vor Augen, nix. Ich wusste nur, dass ich was mit den Stoffservietten machen will und habe deswegen mal eine cremefarbene Kordel gekauft. Der Rest ergab sich durch Durchblättern von Zeitschriften, Zufällen und eigenen Ideen. Schaut selbst.

Ich habe den „italienischen Stiefel“ auf Pappe gezeichnet und ausgeschnitten, dazu kam eine (allerdings in der Nähe von Amsterdam gefundene) Muschel ergänzt durch den glücklichen Zufallsfund von Olivenbaumzweigen. Alles zusammen ergab dann die Namens- und Landesserviette. Auf die italienischen Stiefel habe ich nämlich die Namen geschrieben und jede Serviette wurde nett auf dem betreffenden Teller angerichtet. Die restlichen Olivenzweige wurden mit Rosen und anderen Blumen (von denen ich den Namen schon wieder vergessen habe) in einem Milchkännchen angerichtet. Zwei schnieke Kerzenständer, einen farblich passenden Läufer dazu. Fertig, die Deko à la Kaddi auf italienisch. Und was sagt ihr dazu. Würdet ihr so dekorieren?

Achso, und hier noch ein Foto der Bruschetta, lecker, oder? Auch ganz einfach, guck mal:

Rezept für ca. 4 – 6 Personen:

5 Strauchtomaten | 2 Knobizehen | 5 – 6 EL Olivenöl | 1 – 2 Ciabatta (hängt von der Größe ab, uns hat für 4 Personen 1 Ciabatta gereicht), Salz, Pfeffer, Oregano, Pizzagewürz (nach Belieben), Basilikum als Deko

Und so geht’s:

Tomaten waschen, alles Grüne entfernen und dann in kleine Würfel schneiden, doofe Arbeit, es lohnt sich aber 😉 Dann kommt der Knobi dran. Dieser wird auch in sehr feine Würfel geschnitten und anschließend zu den Tomatenwürfeln gegeben. Zu diesen beiden gesellen sich dann noch 3 EL Öl, Salz, Pfeffer, Oregano und Pizzagewürz.

Diese Mischung sollte nun unbedingt !!! ca. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen.

Sind die zwei Stunden vorbei, wird der Backofen auf Touren gebracht bei ca. 180-200°C (Umluft). Die Tomaten-Knobi-Mischung kommt aus dem Kühlschrank, das Ciabattabrot wird in ca. 1 cm große Stücke/Scheiben geschnitten. Diese Scheiben werden nun auf dem Backblech verteilt und mit dem restlichen Olivenöl beträufelt. Dann aber ab mit den Burschen in den Ofen und zwar für ca. 5 – 8 Minuten. Dabei sollte man aufpassen, dass das Ciabatta goldbraun wird und nicht zu dunkel bzw. hart. So, das wär’s doch schon fast. Jetzt müssen die Brotscheiben nur noch aus dem Ofen geholt werden und mit der Tomaten-Knobi-Mischung bestückt werden, ein oder zwei Basilikumblätterchen als Deko auf das Bruschetta und fertische.

So, noch Fragen ? 😉

Liebste italienische Urlaubsgrüße,

eure Kaddi

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