Seitdem ich koche und backe, gab es in meinem Kopf auch eine Rubrik von Gerichten, die ich unbedingt mal kochen wollte, ja schon fast musste: Meine {persönlichen} Küchenklassiker.
Auf meiner “süßen” Küchenklassikerliste stehen u.a. Gerichte wie: Pfannkuchen, Crêpes, Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Milchreis, Arme Ritter, selbstgemachter Vanillepudding, Bratapfel u.v.m.
Zu den “herzhaften” Küchenklassikern gehören für mich zum Beispiel: Lasagne, Pizza, Spaghetti Bolognese, Zwiebelrostbraten, Gulasch, selbstgemachte Maultaschen, Züricher Geschnetzeltes etc.
Der Küchenklassiker der französischen Küche schlechthin, Coq au vin, darf da natürlich nicht fehlen.
Gekocht habe ich ihn das letzte Mal bei meiner guten Freundin Babsi in München, genauer gesagt: In einer hungrigen WG in München und beim ersten “Date” mit Babsis Freund David, über den ich bis dahin nur immer wahnsinnig viel gehört hatte und den ich nun zum ersten Mal treffen sollte! {Huuui, da war ich natürlich aufgeregt.}
An jenem Abend kochte ich für Babsi, David und die WG, weil ich mich mit einem tollen Essen für die Übernachtung und die tolle Zeit bedanken wollte, also sollte etwas ganz Tolles her, was nebenbei auch noch viele liebe Menschchen satt macht.
Momente wie dieser sind prädestiniert für Küchenklassiker! Und da Babsis und meine Freundschaftsgeschichte in Frankreich begann, war schnell klar, dass es ein französischer Küchenklassiker sein musste.
Ich suchte also schnell nach einem Rezept und wurde hier fündig, wobei ich Letzteres noch abgeändert habe: Ich habe 7-8 Hähnchenkeulen verwendet (kein ganzes Huhn), ca. 450 g Champignons, 5-7 Schalotten und 2-3 Knoblauchzehen. Die einzelnen Rezeptschritte habe ich aber beibehalten!
Zum Coq au vin gab es einen grünen Kopfsalat und Rosmarin-Kartoffeln vom Blech, das Rezept hierfür fand ich bei lecker.de !
Der passende Wein zum Gericht kam aus dem Burgund, genauer gesagt von der Côte Chalonnaise. Ich habe ihn bei Jacques’ Weindepot erstanden und kann ihn nur wärmstens empfehlen.
Mein französischer Küchenklassiker kam alles in allem gut an, denn es war am Ende nicht mehr viel übrig 😉 Das verwendete Rezept ist sehr einfach zuzubereiten, sorgt für viele “Ohhhhhh’s und mhhhh’s”, macht viele Leutchen satt und glücklich.
Wie wär es denn mit Huhn in Rotwein zu Ostern? Habt ihr Lust bekommen?
Und nun noch die wichtigste Frage: “Habt ihr auch Küchenklassiker? Und wenn, welche?”
Ich bin gespannt!
Liebste Grüße von
Kaddi
Liebe Kaddi,
bei uns gibt es so einiges und da wir zu sechst sind hat jeder so seine Klassiker parat
Von den von Dir ausgezählten süßen Dingen sind auch bei uns so einige in der Top Ten: Pfannkuchen, Milchreis, Kaiserschmarrn, Armer Ritter, Apfel Cafoudis, Germknödel – am liebsten mit reichlich Zimt Zucker!
Liebe Grüße,
AntwortenSabine