Kennt ihr das, wenn euch ein Kuchen, Cupcakes, irgendwas Gekochtes misslingt? Tja, ich glaube, dass davon jeder von uns ein kleines Liedchen singen könnte.
Gestern sollte ich dann mit Singen an die Reihe kommen 😉 Ich wollte endlich den tollen “Guiness-Schoko-Kuchen” der Hummingbird Bakery machen. Dieser Kerl schaut mich, seitdem ich das Buch geschenkt bekam, so umverschämt frech an und will unbedingt gebacken werden. Es war dann also gestern soweit: Ich kaufte alle nötigen Zutaten ein, wobei ich deutsches Schwarzbier statt Guiness besorgte. Der Teig war schnell zusammen gerührt (schaut mal hier ist das Rezept) und dann musste ich es unbedingt tun! Ich musste diesen tollen Kuchenteig in die neuen Miniformen, die ich von meiner liebsten Mutter geschenkt bekommen habe, stecken. Da kam der Gute leider nicht mehr “heile” raus. Es gefiel ihm so gut, dass er sich dachte: “Ach, ich ärgere die Kaddi jetzt mal ein bisschen und bleib hier drin, hier ist es gerade so lauschig warm.”
Gesagt, getan, er blieb, wo er war und ich guckte dumm aus der Wäsche. Allen Rettungsaktionen zum Trotz konnte ich die Miniküchlein nur stückweise retten. Dooof, oder?
Und dann entschloss ich mich, ein leckeres Dessert daraus zu machen. Weckgläser aus dem Schrank und auf die Desserts fertig, los.
Ich stellte eine Creme aus Quark, Mascarpone, Puderzucker und Chai Tea her, in dem ich alles gut vermischte. Schaut mal, das sind die Mengenangaben:
Dann schichtete ich immer wieder Minikuchenbrösel und Creme in die Weckgläser. Wer möchte kann auch noch Kirschen oder Kirsch/Himbeer/Erdbeermarmelade hinzufügen, aber die waren gerade nicht im Haus.
Lecker sag ich euch. Was sagt ihr? Welche Küchenmissgeschicke kennt ihr so und was habt ihr schon draus gemacht? Letztlich kommt es doch drauf an, was man aus dem Ganzen macht, oder?
In diesem Sinne möchte ich euch ermutigen, positiv zu denken und wünsche ein tolles Wochenende,
liebste Grüße,
Kaddi ♥
So, heute hab ich den Kuchen auch mal in Angriff genommen. Zutaten nach Rezept, 22er Form nach Rezept, 45 Minuten in den Ofen – Ergebnis, ein riesiger Kuchen, aber total flüssig innen. Nach weiteren 10 Minuten nächste Stäbchenprobe, immer noch flüssig, 10 Minuten etwas fester, aber immer noch zu flüssig. Der Kuchen war insgesamt sage und schreibe 30 Minuten länger drin, puh, bin gespannt, wie er schmeckt und wie er von innen aussieht! Der Teig war jedenfalls schon mal lecker!
AntwortenHallo Anja, da macht man schonmal einen Kuchen aus so einem berühmten Buch und dann geht doch wieder etwas schief. Gemein! Schmeckt er denn? Was sagen die Kuchenfester?
AntwortenWar seeeeeehr lecker! Allerdings hab ich das Frosting etwas abgewandelt und weniger Puderzucker und dafür mehr Philadelphia genommen, sonst wäre es mir wohl zu süß geworden. Weil der Kuchen so schön hoch geworden ist, hab ich ihn dazu noch in der Mitte geteilt und eine dünne Schicht Frosting aufgetragen. So war er perfekt!
AntwortenOhhh, das freut mich aber sehr! Hauptsache am Ende wird alles gut,oder? Viel Spaß beim (Weiter-)Essen des Kuchens. Schick mal ein Stück rüber 😉
AntwortenLiebe Grüße,
Kaddi