Schnell gemacht: Joghurt-Limetten-Mangoeis

Letzte Woche war es super heiß in Stuttgart und ich hatte bei dem tollen Wetter so richtig Lust auf eine kleine eisartige Erfrischung. Also googlete ich mir die Finger wund und suchte nach Rezepten, die auch ohne Eismaschine zu verwirklichen sind. Nachdem ich ganz viele Rezepte gesichtet hatte und sich langsam ein Eisrezeptgefühl entwickelt hat, hab ich mich an eine eigene Kreation gewagt, von der ich grad ganz begeistert bin: ein schnell gemachtes Joghurt-Limetten-Mangoeis. Damit konnte ich die wunderschönen Nachmittage aushalten. Die Limette macht das Ganze richtig frisch. Leeecker! Aber schaut selbst:

Joghurt-Limetten-Mangoeis

Das Rezept {für ca. 4-5 Eisförmchen}

150 g Naturjoghurt (3,5%) | 60g Kokosmilch | Saft einer halben Limette | Schalenabrieb der halben unbehandelten Limette| ca. 1-1,5 EL Holunderblütensirup (je nach Geschmack) | 1/2 Mango | 1,5-2 EL Kokosmilch

Und so geht’s:

  1. Naturjoghurt, Kokosmilch, Limettensaft, Limettenabrieb und Holunderblütensirup in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät gut verrühren.
  2. Das Fruchtfleisch einer halben Mango grob würfeln, in einen hohen Behälter geben und mit den 1,5-2 EL Kokosmilch fein pürieren.
  3. Anschließend die Eisförmchen gut ausspülen und abwechselnd mit der Joghurt – und Mangomasse befüllen.
  4. Gut verschließen und für mindestens 5 h ins Gefrierfach geben.
  5. Das Eis aus dem Gefrierfach holen und genießen ;)

Das wars also schon. Ging doch echt easy, oder?

Limette trifft Joghurt & Mango

Nachdem die erste Eisladung bereits genüsslich verspeist wurde, werde ich wohl neues Eis machen müssen ;) Mal sehen, welche Kreationen noch möglich sind. Ich werde auf jeden Fall weiterhin probieren und euch davon berichten. Joghurt-Limetten-Mangoeis: Yeah!

Genießt das (hoffentlich) schöne Wetter,

viele eisige Grüße von

Kaddi ♥

Big Hamburger-LOVE zum Wochenende oder Kaddi macht euch den Jamie Oliver

Wie lecker: Selbstgemachte Burger nach Rezept von Jamie OliverIch liebe easy peasy Rezepte, die schnell gehen, lecker schmecken und tolle Eindrücke in meinem Kopf hinterlassen. Leider bringt mir diese Rezeptphilosophie manchmal herzlich wenig. Zum Beispiel dann nicht, wenn man mit einem hungrigen Mann in einem tollen Supermarkt steht und DIE Frage der Fragen kommt: “Was essen wir denn heute Abend eigentlich?

Meine persönliche “Was essen wir denn heute Abend”-Philosophie lautet in einer solchen Situation immer: Das, worauf wir Lust haben. Eigentlich ganz easy, oder? Manchmal wird diese Philosophie allerdings von Störfaktoren behindert: Worauf haben wir denn eigentlich Lust? Ohhh, das ist doch jetzt zu kompliziert, oder? Ist das nicht zu viel für heut Abend, sollten wir nicht was “Kleines” essen? etc.

Ihr kennt solche Störfaktoren sicher, oder geht das nur mir so? Lustigerweise standen Steff und ich bei genauer DIESER Frage vor einer großen Ansammlung an Hamburgerbrötchen, die gerade stark angepriesen wurden. Mich hat es fast gewundert, dass kein Mitarbeiter in ein “Uncle Sam”-Kostüm gesteckt wurde, um eben diese Leckereien lautstark zu bewerben. Steff guckte mich auch ohne “Uncle Sam” mit einem entschlossenen Blick an und schneller als ich zusehen konnte, waren die wesentlichen Bestandteile für Hamburger im Einkaufswagen. Er googlte noch schnell das Rezept von Jamie Oliver, das ich mir zugegebenermaßen letzte Woche schonmal angeschaut hatte ;) und dann konnte es losgehen!Achtung Suchtgefahr: Hamburger nach Rezept von Jamie Oliver

Was ist nun also das Besondere an diesem Rezept des britischen Kochs?

Da wären TUC-Kekse und Parmesansplitter in der Frikadelle zu nennen, die ihr einen sehr eigenen, würzigen, feinen, aber vor allem absolut leckeren Geschmack verliehen. Tolle Idee, wäre ich alleine vermutlich nie drauf gekommen, aber schön, dass es Jamie gibt. ♥

Und ich finde die Majo-Mischung à la Jamie unschlagbar: Majo, Naturjogurth, Ketchup, Limettensaft und Chilipfeffer – So einfach und so himmlisch lecker, dass ich in ihr baden könnte. Zusammen mit den restlichen Burgerutensilien ergeben diese 3 Special Effects einen tollen Mix, den kein Fast-Food-Restaurant dieser Welt hinbekommt. Jamie Oliver sei Dank!Homemade Hamburgers à la Jamie Oliver: YUMMY

Ich fürchte, liebe Leute, dass bald nur noch Männer in meiner Küche zu finden sind. Neulich der Henssler, jetzt der Oliver, mal sehen was der Mälzer noch so zu bieten hat. Aber wenn die Kerle so gut kochen, dann dürfen sie öfter in meiner Küche hensseln, olivern oder mälzern.

Und bei dir so? Welcher ist denn dein Lieblingskoch und haste ein Lieblingsrezept?

Viel Spaß beim homemade Burgeressen. Aber Achtung: Suchtgefahr! Dafür übernehme ich keine Garantie.

Schönes Wochenende,

eure Kaddi ♥

Mittwochsrezept oder: Wie Kaddi dank Steffen Henssler endlich Erfolg an der Spaghetti-Garnelen-Front hatte

Spaghetti und Garnelen, eine tolle Kombi. Schon oft wollte ich diese beiden Zutaten ganz lecker miteinander verbinden und nicht immer wurde es dann wirklich so lecker. Spaghetti mit Garnelen und Zitrone hört sich zwar super an, kann aber mitunter ziemlich trocken oder zu zitronig sein, sodass ich nur mäßig begeistert war, als Steff mich bat, Letzteres zu machen.

Ich wollte ein gelingsichereres Rezept haben, ich wollte endlich Erfolg an der Spaghetti-Garnelen-Front einheimsen und deshalb begab ich mich in den Weiten des Netzes auf die Suche nach Nachkochbarem.

Meine Suche endete mit einem Volltreffer. Wo? Bei Steffen Henssler! Der Profikoch aus Hamburg hatte auf seiner Internetseite ein Rezept mit “Spaghetti mit Garnelen und Chili” betitelt, das sich so lecker anlas, dass ich sogleich zum Gemüsestand meines Vertrauens ging und Cherrytomaten und Chilischoten kaufte.

Und ich kann euch sagen, dieses Rezept war wirklich eine Offenbarung in scharf. Aber schaut einfach selbst, hier findet ihr das Rezept und das sind meine Kochergebnisse: Echt scharf!

Zugegeben, ich habe kein Bund Basilikum verwendet, aber auch ohne war dieses Essen so gut, dass ich noch heute daran denke!

Spaghetti mit Garnelen und Chili

Vielleicht macht ihr ja jetzt auch bald den Henssler? In meiner Küche wird  jetzt wohl öfters gehensselt. Mal sehen, was der Herr noch so für uns bereithält.
In diesem Sinne: Lasset das Hensseln beginnen.

Lots of love,
Kaddi ♥

Mittwochsrezept: Ein himmlischer Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen

Heute Nacht habe ich von ihm geträumt. Ja, ich gebe es zu. “Ein anderer” war in meinem Träumen. Erwischt!  Aber kein Grund zur Sorge, es handelt sich dabei um einen Kuchen. Ja, ihr habt richtig gelesen, einen Kuchen. Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen

Gestern wurde ein riesiges Spektakel wegen eben dieses Kuchens gemacht. Mein Mann kam nach Hause und auf dem Küchentresen war “etwas” unter einem grün-weiß karierten Tuch versteckt, da stieg die Neugier! Natürlich wisst ihr, was dieses “etwas” ist ;)

Dann folgte das Enthüllungsprozedere. Wir gingen also beide feierlich auf den Kuchen zu, atmeten ganz tief ein, das Tuch wurde noch feierlicher und vorallem blitzschnell vom Kuchen gezogen – ich kam mir vor wie bei der festlichen Enthüllung einer neuen Statue – ein Staatsakt. Tadaaaaaaaa, da war er also, der Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen. Natürlich bekam der hungrige Gatte sofort ein Stück des Kuchens serviert. Gespannte Blicke… Er kaut… Ahhh, er sieht doch zufrieden aus, oder?.. Nun sag schon was… Und er sagte was: Es schmeckte ihm gut, sehr gut.

Meine Reaktion: Ich lief tanzend und jubelnd durch die Wohnung, als ob ich gerade Gold für Deutschland geholt hätte. Ich war verdammt stolz, denn ich finde auch heute noch (nach einem Stück des entzückenden Kuchens zum Frühstück), dass das der beste Kuchen ist, den ich in den letzten Monaten gebacken habe.
Warum fragste dich ? Es ist die Mischung aus den süß duftenden Erdbeeren, die riechen, als ob ich sie gerade vom Erdbeerfeld gepflückt hatte, dem leicht säuerlichen Rhabarber und der süßlichen, vanilligen Käsekuchenmasse. Die ganze Wohnung roch gestern nach dieser Mischung = WUNDERBAR!

Rhabarber-Erdbeer-Käskuchen_1

Aber nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen, hier kommt das Rezept, das ich übrigens bei Fräulein Ordnung gefunden, aber noch leicht abgewandelt habe:

Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen (für eine große Quicheform/ca. 8-10 Stücke)

Für den Boden braucht ihr:

125 g Butter, 175 g Mehl, 75 g Haferflocken, 75 g Zucker, 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker,  Salz, eventuell 1-2 EL Crunchy Müsli

Für die Füllung braucht ihr:

ca. 350 g Rhabarber, ca. 250 g Erdbeeren, 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker, 75 g Zucker, 375 g Quark (20% Fett), 2 Eier, 3/4 Packung Puddingpulver Vanille

Und so geht’s:

  1. Den Backofen auf 180° (Umluft) vorheizen, Backform einfetten bzw. mit Backpapier auslegen. Aus den Zutaten für den Boden Streusel herstellen. Nun nehmt ihr ca. 3/4 der Streusel und verteilt sie auf dem Backformboden, gut andrücken, sodass ein fester Kuchenboden entsteht. Die Backform kommt jetzt für ca. 15 Minuten in den Ofen.
  2. In der Zwischenzeit bitte die Erdbeeren und den Rhabarber waschen. Ich habe den Rhabarber abgezogen bzw. geschält. Wer das noch nie gemacht hat, der sollt *HIER* mal vorbeischauen. Nachdem ihr den Rhabarber geschält habt, schneidet ihr ihn in kleine, ca. 1cm dicke Scheiben, die Erdbeeren bitte halbieren. Beides wird mit dem Bourbon-Vanillezucker gezuckert und muss nun ca. 10-15 Minuten ziehen. Anschließend solltet ihr das dabei entstandene Wasser abgießen.
  3. Während die Früchte ziehen, könnt ihr die Käsekuchenmasse herstellen. Dafür vermischt ihr Quark, Eier, Zucker und das Vanille-Puddingpulver miteinander.
  4. Ihr gebt diese Mischung auf den Kuchenboden und verteilt sie darauf gut. Ich habe die Käsekuchenmischung ehrlich gesagt sofort auf den Boden gegegben und Letzteren nicht noch abkühlen lassen. Wurde dennoch sehr gut!
  5. Zum Abschluss verteilt ihr die Früchte auf den Kuchen und gebt die restlichen Streusel darüber.
  6. Dann kommt der Kuchen bei ca. 180/190°C für 40 Minuten in den Ofen (Umluft). FERTIG!

Ja, das war’s. Gar nicht so schwer, oder?

Na, werdet ihr diese Leckerei mal nachbacken? Was ist denn gerade euer Lieblingskuchen, für den ihr staatsaktähnliche Freudentänze und Zeremonien begeht? Schreibt mir, ich freue mich.

Bis dahin, liebste Grüße,

eure Kaddi Rhabarber_Erdbeer_Love

Ziegenkäse-Kräuter-Quiche mit Parmaschinken.

Vor einigen Tagen hatte ich für einen Mini-Mädelsabend eine leckere Quiche gebacken und habe mich selbst infiziert. Womit? Mit dem Quiche-Fieber: Ich habe Kochbücher gewälzt, das Internet durchstöbert, ein Pinterest-Board angelegt. Ich habe von Quiches geträumt, sie förmlich geschmeckt und mir viele Quiche-Variationen überlegt.

Das Quiche-Fieber wuchs, als Steff und ich Besuch im schönen (aber sehr kalten) Westerwald bekamen: Mein Schwager und seine Frau besuchten uns für 2 Tage und es sollte lecker gekocht werden. Ganz zufällig waren wir kurz vorher noch in Frankreich gewesen und hatten jede Menge leckere Zutaten eingekauft. Ein Leben wie Gott in Frankreich heißt es doch so schön, oder? Genauso sollte es sein, wenn auch nur für ein paar Tage. Steff und ich, wir lieben Frankreich einfach. Wir beide haben ein halbes Jahr dort gelebt, das Land, die Leute und das Kulinarische schätzen und lieben gelernt. Jedes Mal, wenn wir nach Frankreich fahren, halten wir in einem Supermarkt und nehmen unsere kulinarischen Highlights mit: Verschiedene Käsesorten, Orangina, frisches Baguette {denn die Franzosen machen einfach die tollsten, knusprigsten und leckersten Baguettes}, Mini- Croissants/Pain au chocolat, französischen Kaffee, Pastete, luftgetrocknete Salami, französischen Wein etc.

Auch dieses Mal nach unserem kleinen Frankreich-Ausflug hatten wir uns wieder gut ausgerüstet. Die Gäste konnten also kommen, die französischen Tage konnten beginnen. Lecker Quiche.

Ich hatte mich schnell für eine Ziegenkäse-Kräuter-Quiche mit Parmaschinken entschieden, die ich zum ersten Mal machen wollte. Dazu gab es Blattsalat und einen leckeren Weißwein aus dem Languedoc, einen Piquepoul de Pinet von 2011, der eine Goldmedaille abgesahnt hatte. Piquepoul de Pinet ist eine blumige, fruchtige Rebsorte, die sehr harmonisch, rund und frisch ist. Diese Rebsorte passt prima zu Fisch und Meeresfrüchten, aber auch zur Quiche war der Wein großartig.

Aber nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen, hier  kommt das Rezept.

Das Quiche-Rezept ( für ca. 10-12 Stücke)

Für den Quiche-Boden:

  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g salzige Butter
  • 6 EL Wasser

Für den Quiche-Belag:

  • 2 Hände frische, gemischte Kräuter (Petersilie, Dill, Kerbel, Zitronenmelisse, Estragon, Sauerampfer)
  • 6 Eier (Größe M)
  • 200g Sahne
  • 200 Crème fraîche
  • ca. 5-6 Scheiben Parmaschinken
  • ca. 1/2 Rolle Ziegenfrischkäse
  • Salz, Pfeffer

Und so geht’s:

Für den Teig bitte Weizenmehl, Butter und Wasser vermischen und mit den Händen zu einem festen Teig verkneten. Dies kann einige Minuten dauern, die Mühe lohnt sich aber!

Den Teig sofort ausrollen, in die gefettete Quicheform geben und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen.

Tipp: Teig am besten schonmal vorbacken. Das habe ich zwar nicht gemacht, aber das war mein großer Verbesserungsvorschlag für die nächste Quiche. Dazu heizt ihr den Backofen auf ca. 180°C vor, beschwert den Teig mit Backlinsen und gebt diesen für ca. 10-15 Minuten in den Ofen.

Nun könnt ihr euch an die Füllung machen. Dafür wascht ihr die Kräutermischung ausgiebig und hackt sie anschließend klein. Der Parmaschinken wird in mundgerechte Stückchen zerrissen. In einer Schüssel verrührt ihr Sahne, Crème fraîche und Eier miteinander und würzt diese ordentlich mit Salz und Pfeffer. Kräuter zu der Sahne-Ei-Mischung geben und verrühren.

Kommt der vorgebackene Teig aus dem Ofen, füllt ihr ihn mit der Sahne-Kräuter-Ei-Mischung und verteilt die Parmaschinken-Stückchen darauf. Zum Schluss nehmt ihr den Ziegenfrischkäse und krümelt diesen auf die Quiche. Noch ein paar Kräuterchen oben auf die Quiche streuen. Ihr backt die Quiche bei 180° C ca. 50-60 Minuten lang. Fertig. Ziegenkäse-Kräuter-Quiche mit Parmaschinken

Die Quiche hat lecker geschmeckt. Besonders toll fand ich die verschiedenen Kräuter, die geschmacklich so gut auszumachen waren. Der französische Weißwein hat das Essen abgerundet. Es war toll. Das Essen war nur der Anfang eines wirklich schönen Abends voller netter Gespräche, voller Lachen und guter Laune.

Es ist so schön Leute einzuladen, sie zu verwöhnen, gute Gespräche zu führen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine tolle Restwoche. Aber ich habe noch eine Frage: Habt ihr eine Lieblingsquiche?

Ganz liebe Grüße und “Vive la France

Kaddi ♥

Mein neuer Osterklassiker: Apfel-Zimt-Schnecken auf Basis eines Quark-Öl-Teiges

In ein paar Tagen ist Ostern. Was backt ihr dafür? Habt ihr schon eine Idee? Solls der traditionelle Rüblikuchen sein oder backt ihr Osternester selber? Was ist für euch ein Oster-Back-Klassiker?Mein neuer Osterklassiker

Ich bin dieses Jahr ja ganz auf Schnecken gepolt und habe deswegen neulich schonmal folgendes Rezept ausprobiert: Apfel-Zimt-Schnecken auf Basis eines Quark-Öl-Teiges. Diese zarten Schneckchen waren seehr lecker und als Steff kam, waren sie schnell von dannen gezogen ;)

Ich kann sie euch als Osterklassiker sehr empfehlen, also hier kommt das Rezept:

Für den Teig:

  • 150 g Magerquark
  • 6 EL Öl
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 75 g Puderzucker
  • 75 g Rohrohr-Zucker

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • Schalenabrieb einer halben Bio-Zitrone (unbehandelt)
  • 60 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 Pck. VanillezuckerFrisch aus dem Ofen

Und so gehts:

Die Äpfel waschen, schälen, in kleine Würfel schneiden und in einen kleinen Kochtopf geben. Zitronenschale abreiben, Abrieb über die Äpfel geben und anschließend Zitronensaft über die Äpfel geben, gut vermengen. Nun die restlichen Zutaten in den Topf geben und kurz aufkochen lassen. Die Apfelmasse bei geringer Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit kann der Teig hergestellt werden. Dafür werden alle Zutaten zu einem glatten Teig verknetet, wozu ihr am besten eure Hände benutzt. Diesen Teig rollt ihr auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck aus. Mein neuer Osterklassiker

Ist die Apfelmischung fertig, gebt ihr diese Mischung auf den ausgerollten Teig, den ihr anschließend von der kürzeren Seite her aufrollt. Von der Rolle schneidet ihr ca. 2-3 cm dicke Stücke ab, die ihr (mit Abstand voneinander) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legt. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 15-20 Minuten lang backen. YummY sag ich da nur

Fertig sind sie, die Apfel-Zimt-Schnecken. Ich habe zur Deko einfach ein bisschen Puderzucker drauf gegeben, das wars!

Soo, das wars. Da bin ich ja mal auf eure Antworten gespannt, also auf eure Osterklassiker. Morgen sehen wir uns schon wieder zum Frage-Foto-Freitag von Steffi, bei dem ich mal wieder dabei bin.

Also machts gut, habt einen tollen Gründonnerstag,

liebe Grüße,

eure Kaddi

Mein französischer Küchenklassiker oder: Kaddi kocht Coq au vin in München

Seitdem ich koche und backe, gab es in meinem Kopf auch eine Rubrik von Gerichten, die ich unbedingt mal kochen wollte, ja schon fast musste: Meine {persönlichen} Küchenklassiker.

Auf meiner “süßen” Küchenklassikerliste stehen u.a. Gerichte wie: Pfannkuchen, Crêpes, Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Milchreis, Arme Ritter, selbstgemachter Vanillepudding, Bratapfel u.v.m.

Zu den “herzhaften” Küchenklassikern gehören für mich zum Beispiel: Lasagne, Pizza, Spaghetti Bolognese, Zwiebelrostbraten, Gulasch, selbstgemachte Maultaschen, Züricher Geschnetzeltes etc.

Der Küchenklassiker der französischen Küche schlechthin, Coq au vin, darf da natürlich nicht fehlen. Coq au vin, frisch aus dem Ofen

Gekocht habe ich ihn das letzte Mal bei meiner guten Freundin Babsi in München, genauer gesagt: In einer hungrigen WG in München und beim ersten “Date” mit Babsis Freund David, über den ich bis dahin nur immer wahnsinnig viel gehört hatte und den ich nun zum ersten Mal treffen sollte! {Huuui, da war ich natürlich aufgeregt.}

An jenem Abend kochte ich für Babsi, David und die WG, weil ich mich mit einem tollen Essen für die Übernachtung und die tolle Zeit bedanken wollte, also sollte etwas ganz Tolles her, was nebenbei auch noch viele liebe Menschchen satt macht.

Momente wie dieser sind prädestiniert für Küchenklassiker! Und da Babsis und meine Freundschaftsgeschichte in Frankreich begann, war schnell klar, dass es ein französischer Küchenklassiker sein musste.

Ich suchte also schnell nach einem Rezept und wurde hier fündig, wobei ich Letzteres noch abgeändert habe: Ich habe 7-8 Hähnchenkeulen verwendet (kein ganzes Huhn), ca. 450 g Champignons, 5-7 Schalotten und 2-3 Knoblauchzehen. Die einzelnen Rezeptschritte habe ich aber beibehalten!

Zum Coq au vin gab es einen grünen Kopfsalat und Rosmarin-Kartoffeln vom Blech, das Rezept hierfür fand ich bei lecker.de ! Rosmarinkartoffeln vom Blech

Der passende Wein zum Gericht kam aus dem Burgund, genauer gesagt von der Côte Chalonnaise. Ich habe ihn bei  Jacques’ Weindepot erstanden und kann ihn nur wärmstens empfehlen.

Mein französischer Küchenklassiker kam alles in allem gut an, denn es war am Ende nicht mehr viel übrig ;) Das verwendete Rezept ist sehr einfach zuzubereiten, sorgt für viele “Ohhhhhh’s und mhhhh’s”, macht viele Leutchen satt und glücklich.

Wie wär es denn mit Huhn in Rotwein zu Ostern? Habt ihr Lust bekommen?

Und nun noch die wichtigste Frage: “Habt ihr auch Küchenklassiker? Und wenn, welche?”

Ich bin gespannt!

Liebste Grüße von

Kaddi